Samstag, 23. September 2017

PORSCHE Automobil Holding SE

Sollten Sie vor dem 18. September 2015 Aktien der Porsche Automobil Holding SE besessen haben, kontaktieren Sie uns bitte jetzt mit diesem Kontaktformular. Sie haben möglicherweise das Recht auf Schadenersatzzahlungen in substantieller Höhe.

English

Should you have been a shareholder in Porsche Automobil Holding SE prior to 18 September 2015, please contact us now through this contact form. You may be entitled to substantial compensation.

Our new Focus at the Volkswagen AG for english readers. 

Aktuelle News

Mittwoch 07. März 2012 Eurohypo AG

Die VzfK unterstützt Sie bei der Geltendmachung von Zinsansprüchen nach Abschluss des Spruchverfahrens.


Mittwoch 07. März 2012 Porsche Automobil Holding SE

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat auf eine Klage der VzfK die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjarh 2008/2009 für nichtig erklärt.


Samstag 24. Oktober 2009 Hypo Real Estate Holding AG

Die VzfK hat auch an der Hauptversammlung am 5. Oktober 2009 teilgenommen und mehr als 1,7 Millionen Aktien vertreten. Auch auf dieser Hauptversammlung blieben wesentliche Fragen offen:


Donnerstag 05. März 2009 Hauptversammlung Volkswagen AG

Die VzfK e.V. vertritt viele Aktionäre der Volkswagen AG. Angesichts aktueller Ereignisse planen wir eine Ergänzung der Tagesordnung.


Dienstag 27. Mai 2008 Hauptversammlung Strabag AG

Hauptversammlung 2008

Rubrik: Fokus aktuell

Willkommen!

Die Verbraucherzentrale für Kapitalanleger e.V. (VzfK) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die nicht in den Organen vertretenen Aktionäre umfassend zu vertreten. Das geschieht vor allem auf Hauptversammlung und in gerichtlichen Verfahren.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt in der Durchführung von Spruchverfahren. Auf der Seite www.spruchverfahren.info informieren wir über den Vefahrensstand bei kompensationspflichtigen Strukturmaßnahmen, soweit er sich aus öffentlich zugänglichen Quellen ergibt. 

In einer Studie zur quantitativen empirischen Justizforschung haben (Presseerklärung) wir die Squeeze-out-Beschlüsse nach § 327 a Abs. 1 AktG, § 12 Abs. 4 FMStBG und § 62 Abs. 5 UmwG umfassend für den Zeitraum 2002 bis 2013 unter bis zu 125 Angaben je Einzelfall ausgewertet. Sie können diese Studie mit dem Titel "Spruchverfahren nach Squeeze-out" beim Verlag Walter de Gruyter oder über Amazon erwerben. (Besprechungen: ManagerMagazin Online, www.gsc-research.de und wallstreet:Online )

Die Kapitalmärkte haben - nach unserem Verständnis - zunächst einmal die Funktion, die Unternehmen mit Eigenkapital und die Anleger mit stabilen Erträgen zu versorgen. Schließlich haben weite Bevölkerungskreise schon längst verstanden, neben der staatlichen Rente Eigenvorsrsorge betreiben zu müssen. Dabei zeigt sich im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften, dass die Kapitalmarktkultur im Land des "Exportweltmeisters" zurückgeblieben ist. Nach einer Erhebung der Deutschen Bundesbank zur Geldvermögensbildung im ersten Quartal 2017 ist davon auszugehen, dass vom deutschen Geldvermögen in der Höhe von 5.675,5 Milliarden Euro nur 213 Milliarden Euro in inländische börsennotierte Aktien und 93,1 Milliarden Euro in ausländische börsennotierte Aktien (ohne Fonds) investiert sind. Das sind nur 5,4 % des Gesamtvermögens! Für das Jahr 2016 ermttelt das Deutsche Aktieninstitut etwa 9 Millionen Aktionäre und Inhaber von Aktienfondsanteilen. Das sind 14 Prozent der Bevölkerung, also jeder siebte Bürger. Diese Defizite bestätigen auch andere Studien. Auch die Anzahl der Börsengänge ist schon seit Jahren vergleichsweise gering.

Das zwingt zu einer kritischen Bestandsaufnahme. Oft besteht schon kein Vertrauen mehr in die Integrität der Finanzmärkte, außerdem stellt sich die Frage nach effektivem Rechtsschutz: Schließlich hat es auch nach den Debakeln am Neuen Markt und der sogenannten Finanzkrise praktisch keinen Fall gegeben, in dem ein substantieller Schadensersatz durchgesetzt werden konnte. Die Finanzmärkte dienen vielfach auch nicht mehr der Realwirtschaft, sondern erscheinen Manchem als ein Casino. Es fehlt oft sogar schon die Bereitschaft zur Transparenz, wie eine aktuelle Entscheidung zur Gewinnbeteiligung von Lebensversicherungen zeigt. Damit steht unsere Volkswirtschaft vor der Frage, mit welchem regulatorischen Rahmen sie ihre Grundlagen und Rahmenbedingungen verbessern kann.